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Barrierefrei

Häufig der erste Gedanke wenn man von barrierefreiem Internet hört, ist, wie können Blinde im Internet surfen. Wenn man sich dann einmal mit dem Thema befasst, ist die Antwort eigentlich einfach.

Blinde und Sehbehinderte nutzen bspw. Screenreader, um sich die Inhalte vorlesen zu lassen. Damit das funktioniert, muss der HTML-Code valide sein, d.h. man muss sich an die vom W3C-Konsortium vorgegebenen Richtlinien halten. Überschriften müssen als Überschriften zu erkennen sein, Absätze als Absätze usw.

Alle Verweise müssen auch mit der Tastatur, über Tabs erreichbar sein. Bilder müssen einen Beschreibungstext enthalten.

Das sind nur einige Beispiele und die Behinderungen beschränken sich nicht nur auf Sehschwäche sondern auch auf andere Behinderungen.Barrierefreiheit soll Menschen mit einem Handicap das WWW leichter zugänglich machen.

Wenn Sie bei uns barrierefreie Seiten bestellen, versuchen wir diese Anforderungen so gut es geht zu erfüllen. Das ist nicht immer hundertprozentig möglich, da viele Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen.

Wir nutzen zur Umsetzung dieser Seiten ein Content-Management-System, d.h. die erstellten Seiten können nach Fertigstellung vom Betreiber ohne Programmierkenntnisse geändert oder mit aktuellen Artikeln immer auf dem neuesten Stand gehalten werden.

Sie benötigen lediglich Kenntnisse in der Textverarbeitung und ein paar Stunden um sich mit dem Adminisitrationsbereich des Programmes vertraut zu machen. Alle Änderungen erfolgen direkt im Internet über Ihren Browser.

* In Deutschland nutzen vier von fünf Menschen mit Behinderungen das World Wide Web. Zum 1. Mai 2002 ist das "Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen und zur Änderung anderer Gesetze" (Behindertengleichstellungsgesetz - BGG) vom 27. April 2002 in Kraft getreten. In diesem Gesetz hat der Bund Regeln zur Herstellung von Barrierefreiheit in der Informationstechnik für seine Verwaltung gesetzt. Dabei verpflichtet sich die Bundesverwaltung u.a., ihre Internet- und Intranet-Angebote (die öffentlich zugänglich sind) grundsätzlich barrierefrei zu gestalten. Barrierefreies Internet bezeichnet Internet-Angebote, die sowohl von Menschen mit Behinderungen, aber auch von Benutzern ohne Behinderung oder mit altersbedingten Einschränkungen (z.B. Sehschwächen) oder automatischen Suchprogrammen uneingeschränkt genutzt werden können. Da dies aufgrund der unzähligen weichen, individuell geprägten Barrieren nicht vollständig erreicht werden kann, spricht man auch von barrierearm oder zugänglich. Fachbegriff: Accessibility. Statistisch gesehen sind Menschen mit Behinderungen überdurchschnittlich häufig im Internet. Es ist zu wenig bekannt, ob sich blinde und sehbehinderte Nutzer Webseiten per Software vorlesen oder in Braille-Schrift ausgeben lassen. Sie alle benötigen aber Internet-Angebote, die ihren besonderen Bedürfnissen gerecht werden.

* Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Barrierefreies Internet aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

 

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